Unter dem Himmel Andalusiens


Es brennt noch
Jenes Feuer
Das man im Süden spürt
Wo die Nacht zum Tag erwacht
Kinder in der Dunkelheit spielen

 

Das Meer mit seiner Urkraft
Wirft seinen Auswurf an die Küsten
An manchen Tagen wird die rote Flagge gehisst
Wellen, mannshoch, türmen sich auf

Menschen sitzen bis zum Sonnenuntergang am Strand
Ihre temperamentvolle Sprache klingt weit und fremd


Aus den umliegenden Bars tönen Lieder
Die die Sehnsucht beschreiben
Und man hat das Bedürfnis sich anzuschmiegen
Um nicht der Melancholie zu verfallen
Die Tage klingen aus mit einem Tinto de verano

 

© Sabine Fenner

 


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