Einen Berg besteigen


Ich werde wohl nie an dich heranrobben
Es ist nicht mein Bestreben
Ich bin autark mit mir verhaftet
Schaue nicht über die Kante

 

Warum auch, es wäre nicht
Was es sein soll
Ich trage meine Haare kurz
Du dagegen liebst eine wallende Mähne

 

Und doch gibt es Momente
Da rauscht etwas an mir vorbei
Wie ich es nennen soll
Du wirst es kennen, denke ich

 

Ich bleibe in meinem Terrain
Hüte meine Schafe und Anverwandten
Einigen hänge ich ein Herz um den Hals
Und ich gehe nicht über mich hinaus


© Sabine Fenner

Copyright by Pixabay/FrankWinkler

Kommentar schreiben

Kommentare: 0