Nordwärts


Dort, wo der Wind dem Leben
Einen Hauch Ehrfurcht einflößt
Neigen sich die Bäume demütig
Gen Westen


Vor der steinigen Küste
Schmiegt sich weißer Flaum an die Landzunge
Wir leben inmitten der Gezeiten
Träumen wie die Kinder, nimmer satt


Manchmal liegen Worte zwischen den Zeilen
Niemand fühlt, was sie auszudrücken vermögen
Irgendwann haben sie nichts mehr zu sagen
Gehen unter mit der Flut

© Sabine Fenner

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