Wechselbad


Heute spreche ich die Dinge aus
Dass die Zeiten sich ändern
Wer würde nicht darüber sinnen

 

Leise kommen Worte daher
Bis man davon Kenntnis hat
Ist die Zeit schon verstrichen

 

Man lebt von dem
Was man mit seiner Hände Arbeit schafft
Es reicht nicht vorn und hinten

 

Wir produzieren mehr, als wir verbrauchen
Ihre Bäuche sind aufgedunsen
Gleichheit ist immer noch ein Fremdwort

 

Gestern waren es die Eier
Morgen die Wurst, ungenießbar
In die Hände der Milchbauern tropft der Schweiß

 

Man könnte diese Reihung
Unendlich fortführen
Sich in den Schlaf flüchten

 

Wenn wir uns umdrehen
Schauen sie dir in die Augen
Und sie fragen:

 

"Wer bist du?"

 

© Sabine Fenner

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