Seiltanz


Und wir werden wohl ewig
Zwischen dem Jetzt und
Dem Morgen umherirren
Wieder einmal
Nicht das Heute gelebt
Nur nebensächlich schlich
Es an uns vorbei wie ein räudiger Hund

 

Dem Leben ist die Stirn zu bieten
Stochern wir im Müll, ohne ihn zu sortieren
Acht Gott, sie lassen nicht ab von den Waffen
Tränken die schon wunde Erde mit ihrem Blut
In den Köpfen tanzt der Hass mit dem Teufel

 

Wir leben in der Erinnerung
Das tägliche Einerlei pulst in den Herzen
Fremde in unseren Gesäßtaschen

Trommeln den Rhythmus
Die Hoffnung sitzt da und wartet auf ihren Einsatz

 

© Sabine Fenner

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