So ruht sie nun

Ich fühlte sie in meinen Händen
Doch ich konnte sie nicht halten

 

Nun blendet mich die Weite
Und das Wehen türmt sich auf
Wo ist deine Zuflucht: Fremder?

 

Die mir Anvertrauten
Werde ich hegen
Bis die Sonne steigt

 

Es drängt mich
Das Feuer zu schüren

 

© Sabine Fenner (2010)

Foto by Pixabay/FraukeFeind

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Kommentare: 2
  • #1

    Christiane Rühmann (Dienstag, 05 Januar 2016 04:01)

    ......woher stammen so tiefgründige Worte????
    Sehr rührend!!! Nachdenkbar.....

  • #2

    Sabine Fenner (Dienstag, 05 Januar 2016 16:32)

    Ich schreibe auf, was mich berührt! Dieses Gedicht stammt aus dem Jahre 2010. Es passt aber wieder einmal in diese Zeit.
    Im Norden schneit es, es kommt zu Verwehungen. Die Stadt sucht nach privaten Unterkünften, um die zahlreichen Flüchtlinge
    in der Region unterzubringen. Vielen Dank für deinen Besuch und einen lieben Gruß.