Manchmal kommen sie über mich

Was brauche ich schon
Nur einen Augenblick
Das Weich deiner Lippen
Und von weit das Rauschen des Meeres
Einen freien Blick über das Marschland


Den Schalk in deinen Augen
Und dein Lachen, das das Haus erfüllt
Den Freund, der auch da ist
Bei Feuersbrünsten, der nie fragt
Wertet oder Partei ergreift

 

Und wenn ich all das,
Was in mir ist
In eine Form bringen möchte
Ist die Stille an meiner Seite
So wie ein Geschenk
Musste ich nie darum bitten

 

Viele Wege habe ich beschritten
Wenn ich die Meilenstiefel wieder an
Den Haken hänge, bin ich glücklich
Oder sollte ich sagen: zufrieden
Darüber will ich nun nicht weiter philosophieren


Meine Träume bewahren
So glaube ich fest daran
Sie zu finden, wenn man danach sucht
Ich will nicht klagen
Meint nicht, es müsste immer einfach sein
Und die Werte nicht verlieren
Behüte sie wie einen Schatz


Leben, was auch immer dich plagt
Wir gehen unseren Weg gemeinsam

 

© Sabine Fenner

Copyright by Sabine Fenner

Kommentar schreiben

Kommentare: 0