Den Worten verschrieben

Am Tage sind wir Freunde
Nachts schließe ich den Mund
Meine Gedanken legen sich zur Ruh

 

Nicht immer laufen sie mir in die Arme
Es gibt Tage, da spielen wir Verstecken
Ich mache mich auf die Suche

 

Zu anderer Stunde kommen sie mir sehr nah
Mit Freude schenke ich ihnen meine Zeit
Verloren gehen sie nie

 

Manchmal ergeben sie keinen Sinn
Ich muss mir selbst einen Stoß geben
Wenn es still ist, gedeihen sie besser

 

Sie werden die Welt nicht verändern
Vielleicht entstehen Bilder
Und es öffnet sich ein Sonnenfenster

 

© Sabine Fenner

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