Die Stimme bricht wie morsches Holz

Sie poltert und stockt zuweilen
Viel zu leis´ und ohne Fluss

 

Ich suche nach dem Stift
Gebe mir eine zweite Chance

 

Wie es scheint
Muss ich mich nicht verstecken

 

Buchstaben wirbeln umher
Ich fange sie ein

 

Mit meinem Netz aus Gedanken
Füllt sich das Blatt

 

Ich komme zum Schluss
Und es fügt sich

 

Das EINE zum ANDEREN
Sage ich zu mir:

 

Was kann dem Dichter Besseres passieren
Die Sprache findet sich morgen wieder

 

© Sabine Fenner


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