Rose

Heute stelle ich ein Gedicht meines Vaters vor. Er schrieb es im Jahre 1939 an seine Verlobte, seine spätere Frau, unsere Mutter. Ich entdeckte diesen Text in alten Briefen meines Vater von der Westfront. Die Rose existiert immer noch in getrocknetem Zustand. Nur ihr Duft hat sich verflüchtigt...

 


Diese Rose pflückt' ich Dir
irgendwo am Wegesrand
nimm die hin als Gruß von mir
aus dem fernen Eifelland.

 

Drück sie an dein Herzelein
...an die Lippen Deine,
denk dabei an mich allein
und Du bist nicht alleine.

 

Walter Rübenach
im Westen/17.11.1939


copyright by Sabine Fenner

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