Selbstfindung

Man kann sich nicht in Stücke reißen
Wo bleibt dann der Mensch?
Die Hände zu schütteln
Schon als Kind machte man einen Knicks


Wir leben mit blühenden Balkonkästen
Den Hund an der Leine
Schämen uns der Personen
Die wir verkörpern

Unser wahres ICH zeigen wir selten


Jahr um Jahr schreitet fort
Abgetragen enden wir
Zwischen gewendeten Kissen
Warten auf den Ruf von oben


Hören wir auf die Stimme
Die an unsere Innenwand klopft

Sagen wir: "Hereinspaziert"


© Sabine Fenner

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Kommentare: 6
  • #1

    Christiane Rühmann (Samstag, 08 November 2014 22:47)

    Wunderbare Worte - und so wahr!
    Danke, liebe Bine, man spürt deutlich bei Deinen Worten, dass Leben nicht nur nehmen, sondern 'wahrnehmen' ist.

    Liebste Grüsse
    Chris

  • #2

    Silke Kloß (Sonntag, 09 November 2014 10:08)

    Es WAR, es IST, es WIRD!!!
    Regt zum ,,Nachdenken,, an

  • #3

    sabinefenner (Sonntag, 09 November 2014 14:31)

    Ja, so ist es, liebe Chris, ich lausche oft in die Stille und analysiere die Dinge. Es macht mir Freude, auch darüber zu schreiben.

    Dir einen sonnigen Sonntag.

  • #4

    sabinefenner (Sonntag, 09 November 2014 14:33)

    Dank' dir, liebe Silke, wenn mein Text zum Nachdenken anregt, dann habe ich
    schon viel erreicht.

    Einen schönen Sonntag.

  • #5

    Thomas Sieracki (Montag, 10 November 2014)

    Ehrliche und berührende Worte mit Tiefgang :-)
    Danke, liebe Sabine!

  • #6

    sabinefenner (Montag, 10 November 2014 15:27)

    Was für ein netter Besuch, lieber Thomas. Ich danke dir herzlich für deinen
    Kommentar und sende liebe Grüße.